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	<title>Katja Thater</title>
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	<description>Team PokerStars Pro</description>
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		<title>Tallinn vaheldusrikas</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 18:19:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Thater</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Viel Wasser, Schlösser, Kirchen und Paläste. Traumlage am Finnischen Meerbusen mit Blick auf die plätschernde Ostsee. Bezaubernde Altstadt mit antiken Gebäuden, historischen Plätzen und im Sommer gibt es bis zu 19 Stunden Tageslicht mit meiner Lieblingstemperatur „Shorts &#38; Windjacke“.
Kein Wunder, dass die halbe Welt dort schon mal einmarschiert ist.
Tallinn hat eine wechselhafte Geschichte hinter sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Viel Wasser, Schlösser, Kirchen und Paläste. Traumlage am Finnischen Meerbusen mit Blick auf die plätschernde Ostsee. Bezaubernde Altstadt mit antiken Gebäuden, historischen Plätzen und im Sommer gibt es bis zu 19 Stunden Tageslicht mit meiner Lieblingstemperatur „Shorts &amp; Windjacke“.<br />
Kein Wunder, dass die halbe Welt dort schon mal einmarschiert ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tallinn </strong>hat eine wechselhafte Geschichte hinter sich und so ergibt es sich fast von selbst, dass eine estnische Leibspeise Blutwurst mit Sauerkraut ist.</p>
<p><a href="http://www.katja-thater.de/wp-content/uploads/Town-Hall-Sqare.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-632" title="Town Hall Sqare" src="http://www.katja-thater.de/wp-content/uploads/Town-Hall-Sqare.jpg" alt="" width="475" height="351" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Morgen beginnt die PokerStars EPT Saison 7 und Tallinn ist der erste Austragungsort dieser  weltgrößten Turnierserie. Das Hauptevent wird ein 4000EUR NLHE Turnier sein und am Mittwoch mit Tag 1 A im luxuriösen Swissôtel starten.</p>
<p style="text-align: justify;">Jedes Jahr werden bei der European Poker Tour am Saisonende Preise für die besten Leistungen vergeben. In der letzten Saison konnte ich den Mixed Game Player Award gewinnen und dieser wird mir hier in Tallinn überreicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Meine Freundin Britta wird mich begleiten. Das ist die, die auch mal spontan von Hamburg nach Monte Carlo fliegt um mir Aspirin zu bringen. Ich hatte ihr während eines Turniers eine SMS geschrieben, dass ich von einer gespielten Hand regelrecht Kopfschmerzen habe. Ein paar Stunden später stand sie vor meiner Zimmertür.</p>
<p><a href="http://www.katja-thater.de/wp-content/uploads/Tallinn-auf-dem-Kopf.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-633" title="Tallinn auf dem Kopf" src="http://www.katja-thater.de/wp-content/uploads/Tallinn-auf-dem-Kopf.jpg" alt="" width="475" height="581" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Um in einem fremden Land nicht in jedes Fettnäpfchen zu treten, empfiehlt es sich, wenigstens eine grobe Bedienungsanleitung zu haben. Ich bin schon viel gereist und was das betrifft auch durchaus unerschrocken, aber manchmal kommt man um komische Situationen einfach nicht herum, weil man die Sprache nicht beherrscht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Barkeeper in Barcelona kann schon mal drollig gucken wenn man eine „Cola“ bestellt und dass eine „Aubergine“ in Frankreich die Strafzettel an die Autos klebt, statt lecker überbacken auf dem Teller zu liegen, war auch ein interessanter Lernprozess. Letztes Jahr habe ich aufgrund fehlender Sprach- und Lesekennnissen auf dem Moskauer Flughafen den klassischen Coinflip im Toilettenraten aber verloren.<br />
Aber außer hastig hochgezogener Augenbrauen und Hosen gab es glücklicherweise keine weitere Action mehr. Ich checke in the dark und er gewinnt ohne Showdown.<br />
Das Schild  „общественный туалет“ ist nun auch wirklich etwas verfänglich. Das könnte mich ja in Gott weiß was locken. In die Zollbehörde zum Beispiel. Oder zur Steuerfahndung. Dann nehme ich doch lieber die Männertoilette und habe wenigstens <em>einen Hauch</em> von Fold Equity.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.katja-thater.de/wp-content/uploads/7-2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-634" title="7-2" src="http://www.katja-thater.de/wp-content/uploads/7-2.jpg" alt="" width="475" height="475" /></a>Wir haben Glück.<br />
In Tallinn werden, historisch bedingt, jede Menge Sprachen außer Estnisch gesprochen und auf der Suche nach einer solchen stoße ich bei Wikipedia in diesem Zusammenhang auf eine mir bisher unbekannte grammatikalische Raffinesse.</p>
<p style="text-align: justify;">Mir ist zwar geläufig, dass der <em>Dativ</em> nicht an allen Hamburger Schulen gelehrt wird, aber was zum Teufel ist der Ergativ? Hier ein wenig Nachhilfe für alle, die auch nur zu Sport und Musik anwesend waren:</p>
<blockquote><p><span style="font-size: x-small;"><em>Der <strong>Ergativ</strong> ist ein Kasus in bestimmten Sprachen, die nach ihm </em><em>Ergativsprachen</em><em><span style="text-decoration: underline;"> </span></em><em>genannt werden. Er markiert das Subjekt transitiver Sätze, also solcher, die auch ein direktes Objekt haben. Subjekte intransitiver Sätze, also objektloser Sätze, werden hingegen nicht mit dem Ergativ markiert. Dagegen wird in Ergativsprachen das direkte Objekt in transitiven Sätzen und das Subjekt in intransitiven Sätzen mit demselben Kasus, dem </em><em>Absolutiv</em><em>, markiert.<br />
Bekannte Ergativsprachen sind z. B. das Baskische, Chantische, Georgische, Sumerische, Tibetische, </em><em>Kurmandschi</em><em>, Shipibo (in Peru) und Kalaallisut (in Grönland).</em></span></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Kalaallisut hört sich doch ziemlich tagestauglich an und sicherlich könnte ich damit auf meiner nächste Butterfahrt, wenn ich mal wieder zollfrei Zigaretten und Walfett einkaufe, die mitreisenden Eskimos beeindrucken.</p>
<p style="text-align: justify;">Nächste Woche allerdings brauchen wir Dänisch, Schwedisch, Finninsch, Russisch, Ukrainisch und Estonisch.<br />
Also werde ich mir in der Flughafen Bibliothek den Langenscheid für Blonde Reisende in 6 Sprachen besorgen. Britta benötigt die brünette Ausgabe. Schließlich möchten wir ein wenig entspanntes Sightseeing machen und wollen nicht unterwegs nach einer Aubergine fragen müssen.</p>
<p><a href="http://www.katja-thater.de/wp-content/uploads/Tallinn-Altstadt.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-635" title="Tallinn Altstadt" src="http://www.katja-thater.de/wp-content/uploads/Tallinn-Altstadt.jpg" alt="" width="475" height="363" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Es sieht ein wenig so aus, als könnten wir den alten Stadtplan von Lübeck benutzen. Den hätte ich sogar noch irgendwo. Allerdings stehe ich mit den herkömmlichen Stadtplänen etwas auf Kriegsfuß. Herr Falk (das ist der mit dem Faltplan) hatte 1995 alle Sympathien bei mir verspielt, als er sich ungefragt aber maßgeblich an einer exakten Faltung meines Autos beteiligt hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber vielleicht kommt es für mich ja gar nicht zum ausgiebigen Sightseeing, Autos auf dem Kopf oder irgendwelchen sprachlichen Verwicklungen und ich sitze lange im Turnier. Dort wird nämich englisch gesprochen, zumindest offiziell.<br />
Dass die Russen sich des Öfteren mal nicht daran halten und während einer laufenden Hand  einfach in ihrer Sprache weiterpalavern, stört mich nicht weiter.<br />
Meine Kenntnisse reichen für Wesentliches wie z.B. schmutzige Trinkgesänge, ТРОЙКА, СТРИТ, ФЛЭШ und Фул Хаус. Damit sollte ich selbst an einem „Russisch Only Table“ zurechtkommen. Gott bewahre mich nur vor einem skandinavischen Tisch. Diese Sprachen versetzten mich komplett ins Tal der Ahnungslosen und ohne eingeblendete Untertitel könnte ich nicht mal ein Billy-Regal zusammenbauen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich freue mich sehr auf diese Woche, ob nun auf das Event, meinen Preis oder das Sightseeing. Falls ich die meiste Zeit am Pokertisch verbringen sollte und meine Turniertage lang sind, muss Britta sich eben alleine mit der dunkelhaarigen Ausgabe des Lübecker Stadtplans durch Tallinn singen.</p>
<p>Aber das kann sie. Notfalls bringe ich ihr Aspirin.</p>
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		<title>Las Vegas 2010 &#8211; Zwischen Summerlin und Rio</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 10:39:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Thater</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[(Dieser Beitrag ist auch am 30.6.2010 im deutschen PokerStars  Blog erschienen.)
 Dieses Jahr haben wir uns wieder entschieden in einem Haus zu wohnen  und ein Auto zu mieten. Ich muss wirklich sagen, dass das für mich eine  ganz andere Lebensqualität bedeutet als wochenlang in einem Hotel  auszuharren. Sei es auch in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Dieser Beitrag ist auch am 30.6.2010 im deutschen <a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.pokerstarsblog.de');" href="http://www.pokerstarsblog.de/team_pokerstars_pro/2010/katja-thter-patas-arriba-065693.html">PokerStars  Blog</a> erschienen.)</em></p>
<p><em> </em><a href="http://www.katja-thater.de/wp-content/uploads/katja_psblog11.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-627" title="katja_psblog1" src="http://www.katja-thater.de/wp-content/uploads/katja_psblog11.jpg" alt="" width="138" height="195" /></a>Dieses Jahr haben wir uns wieder entschieden in einem Haus zu wohnen  und ein Auto zu mieten. Ich muss wirklich sagen, dass das für mich eine  ganz andere Lebensqualität bedeutet als wochenlang in einem Hotel  auszuharren. Sei es auch in Las Vegas, wo die Hotels ja bekanntlich zu  den besten und komfortabelsten der Welt gehören. Wenn man aus dem lauten  Rio nach Hause fährt gibt es keine klingelnden Slotmachines, keine Bad  Beat Stories auf dem Weg ins Bett (außer den eigenen), weil man Gott und  die Welt trifft oder endlose Taxischlangen. Und selbst wenn man das mal  möchte: Der Strip ist nicht weit und schläft eh niemals.</p>
<p>Unser Haus liegt in Summerlin, etwa 20-25 Minuten vom Rio entfernt.  Gated Community, 3 Schlafzimmer, 2 Bäder, schöner Wohnraum mit Küche,  Garten und Pool.</p>
<p>Jan war eine Woche vor mir nach Vegas gereist, Daniel und ich sind  seit dem 3.6. hier. Die ersten Tage habe ich mit der Akklimatisierung,  im wahrsten Sinne des Wortes, verbracht. In Hamburg waren bei meiner  Abreise süße 12 Grad und ich musste noch mit Pulli &amp; Windjacke aufs  Pferd. Hier schlugen uns dann gleich ü35 entgegen. Als ich aus dem  Flughafengebäude kam, dachte ich, ich stehe noch direkt unter der  laufenden Condor-Turbine.</p>
<p><a href="http://www.katja-thater.de/wp-content/uploads/WSOP-2010-HORSE.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-613" title="WSOP 2010 HORSE" src="http://www.katja-thater.de/wp-content/uploads/WSOP-2010-HORSE.jpg" alt="" width="740" height="520" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em>3k H.O.R.S.E. Event &#8211; Day2</em></p>
<p>Ein paar Tage später habe ich im Venetian dann mein erstes Turnier  gespielt. 550-er PLO Deepstack Extravaganza. Am 2. Tag bin ich dann (im  Geld) natürlich gegen einen dummen 2-outer gebustet. Diese  Deepstack-Serie spielt sich in den ersten Leveln ganz gut, nimmt aber  deutlich an Qualität ab sobald man tief im Turnier ist. Der Average ist  dann etwa so bei 15BB und damit kommt man bekanntlich nicht weit. Auf  keinen Fall darf man einen Showdown verlieren. So did I.</p>
<p>Die Tage darauf spiele ich Cash Game PLO abwechselnd im Rio und  Venetian. Im Rio sind mehr Tische und wildere Spieler, im Venetian sitzt  man besser und hat mehr Komfort. Mir ist das eine so recht wie das  andere.</p>
<p>Zwischendurch versuche ich ein paar Turniere im Rio bei der WSOP. Ein  1k NLHE mit Massenandrang, ein 2.5k PLO, ein 3k HORSE und ein 2,5k  Razz. Im PLO brauchte es 5 Level und gefühlte 100 Cooler um mich raus zu  befördern. Im Razz schaffe ich es unter den Top-Chipcounts in den 2.  Tag und muss mir ungelogen 20 Mal den König zum Öffnen ansehen. Darunter  ein weiterer König oder Damen oder sogar rolled-up waren dabei. Kurz  vor dem Geld konnte ich dann auch nichts mehr mit A-2-3 machen und war  raus. Dafür ging es beim HORSE etwas besser. Allerdings bekam mein bis  dahin guter Stack am zweiten Tag einen richtigen Einsturz, als mich ein  Teamkollege mit K high und einem Paar 5 offen beim Razz chased und  runner-runner Gutshot für ein Wheel trifft. Well played, Sir! Ich hab  mich ja daran gewöhnt, dass ich als Frau und auch noch Team Pro eine  Fold Equity von gleich null habe, aber das war mal wieder echt verrückt.  Danach wird mein Tisch aufgelöst und wie der Teufel es so will, es geht  gar nichts mehr und ich scheide als 34. (Gott sei Dank im Geld) mit  Flush vs. Full House im Stud aus.</p>
<p>Zwischendurch ist es im Rio so kalt, dass ich mir von einem Cocktail  Waiter Socken besorgen lasse und die Klimaumschwünge sind so extrem,  dass ich täglich mit Nasenbluten und Kopfschmerzen zu kämpfen habe.</p>
<p>Also als Tipp für Las Vegas: Taschentücher, Tabletten und Kleidung in  jeder Variante bei jeder Variante.</p>
<p>Aber es gibt auch wirklich tolle Sachen, die einem hier das Leben  angenehm machen. Zu einem ist es die Vielfalt und Qualität der  Restaurants.</p>
<p><a href="http://www.katja-thater.de/wp-content/uploads/Texas-de-Brasil1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-616" title="Texas de Brasil" src="http://www.katja-thater.de/wp-content/uploads/Texas-de-Brasil1.jpg" alt="" width="475" height="401" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em>Texas  de Brasil </em></p>
<p>Wenn man gerne Fleisch isst kommt man um das Texas de Brasil, einer  brasilianischen Churrascaria, nicht herum. Das Restaurant ist sehr  geschmackvoll und doch gemütlich eingerichtet, der Service erstklassig  und selbst das Vorspeisenbuffet kann mit den stadtbesten Italienern  mithalten. Reservierung ist fast ein MUSS. Das Restaurant ist fast immer  ausgebucht und uns ist es schon passiert, dass wir wieder  unverrichteter Dinge ins Auto steigen durften. Danach schmeckt selbst  zum Trost Jack-in-the-Box nicht mehr.</p>
<p><a href="http://www.pokerstarsblog.de/Town%20Sqare.jpg"></a><a href="http://www.katja-thater.de/wp-content/uploads/Town-Sqare.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-617" title="Town Sqare" src="http://www.katja-thater.de/wp-content/uploads/Town-Sqare.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em>Town  Square bei Nacht </em></p>
<p>Gleich nebenan liegt das Town Square. Diese Einkaufsmeile unterscheidet  sich deutlich von denen, die man in Vegas sonst so kennt. Weder ein  künstlicher Himmel mit wechselndem künstlichem Wetter, noch steriler,  viel zu glatter Marmorboden oder gar Vanille-Fake-Luft. Das Town Square  ist etwas für diejenigen, die ein wenig Heimweh nach Hause haben. Eine  Mischung aller schönen großen europäischen Städte, maximal 2-stöckige  Gebäude und vielen Bäumen an den Straßen. Allein die Außentemperatur  erinnert immer wieder daran, dass man eigentlich mitten in der Wüste  ist.</p>
<p>Unser Verdauungsspaziergang vom Texas de Brasil führen Jan und Daniel  in den Apple Store, ich biege derweil bei Soma ein. Schließlich kauft  jeder was er so persönlich am Pokertisch braucht: Jan das iPad gegen die  Langeweile und ich einen neuen Push-up auch gegen die Langeweile. Meine  PLO-Jungs wollen ja schließlich auch unterhalten werden&#8230; <img src='http://www.katja-thater.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Auf dem  Heimweg noch schnell einen Milkshake bei Wendy´s und ab auf den Highway  nach Hause. That´s the american way of life.</p>
<p><a href="http://www.pokerstarsblog.de/Town%20Square1.jpg"></a><a href="http://www.katja-thater.de/wp-content/uploads/Town-Square1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-618" title="Town Square1" src="http://www.katja-thater.de/wp-content/uploads/Town-Square1.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em>Town  Square bei Tag </em></p>
<p>Man könnte sich fast daran gewöhnen. Aber es gibt hier ein paar Dinge,  die ich um nichts in der Welt länger als 5 Wochen am Stück hören möchte.  Das erste ist „Yaay&#8221;, welches immer, vorzugsweise von amerikanischen  Frauen, benutzt wird. Und zwar zu jeder Gelegenheit. Ob sie ein Ass  gedealt bekommen, das Essen serviert wird oder einfach die  Umkleidekabine nicht besetzt ist. Alles ist „Yaay&#8221;. Das zweite woran ich  mich nur schwer gewöhnen kann sind die übertriebenen  Sicherheitsmaßnahmen. Neulich waren wir auf dem Stratosphere Tower und  selbst dort geht nichts ohne Ausweis, Taschen ausleeren und Pieper mit  Security-Mann. Das vermiest einem schon die schöne Aussicht im Ansatz.</p>
<p>Apropos schöne Aussicht: Das Wynn bzw. Encore hat eine neue kleine  Ecke angebaut. Den Beach Club. Das sieht so Sahne aus, dass wir uns  wahrscheinlich morgen mal einen Day-Pass besorgen. Tagsüber ist es eine  supergeile Poolanlage mit Cabanas und ab Sonnenuntergang ein Partyclub.</p>
<p><a href="http://www.pokerstarsblog.de/beachclub.jpg"></a><a href="http://www.katja-thater.de/wp-content/uploads/beachclub.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-619" title="beachclub" src="http://www.katja-thater.de/wp-content/uploads/beachclub.jpg" alt="" width="568" height="399" /></a><br />
See you in Vegas, Baby. Yaay!</p>
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		<title>Patas arriba</title>
		<link>http://www.katja-thater.de/patas-arriba/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 11:20:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Thater</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[(Dieser Beitrag ist auch am 17.3.2010 im deutschen PokerStars Blog erschienen.)
Anders als die meisten Pokerspieler bin ich nicht mit der Maus in der Hand sondern im Live Game aufgewachsen, noch dazu in einer sehr speziellen Variante: 7-Card Stud, gespielt als Potlimit (PL).
Bis heute sind mir die etwas ungewöhnlichen, oder sagen wir mal „nicht so angesagten&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: small;"><em>(Dieser Beitrag ist auch am 17.3.2010 im deutschen <a href="http://www.pokerstarsblog.de/team_pokerstars_pro/2010/katja-thter-patas-arriba-065693.html">PokerStars Blog</a> erschienen.)</em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-362" style="margin: 10px;" title="katja_psblog1" src="http://www.katja-thater.de/wp-content/uploads/katja_psblog1.jpg" alt="" width="138" height="195" />Anders als die meisten Pokerspieler bin ich nicht mit der Maus in der Hand sondern im Live Game aufgewachsen, noch dazu in einer sehr speziellen Variante: 7-Card Stud, gespielt als Potlimit (PL).</p>
<p style="text-align: justify;">Bis heute sind mir die etwas ungewöhnlichen, oder sagen wir mal „nicht so angesagten&#8221; Spiele die Liebsten. Texas Hold&#8217;em ist eine feine Sache, ein tolles Spiel und es macht mir Spaß. Wenn ich allerdings die Wahl habe zwischen einem 8-Game oder Hold&#8217;em-only nehme ich lieber ersteres.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Poker so etwa 2005 in Deutschland immer populärer wurde änderte sich auch unsere reguläre Live-Runde in Hamburg. Poker war in aller Munde, allerdings verbanden die Menschen in Deutschland das Wort <em>Poker</em> ausschließlich mit Texas Hold&#8217;em.</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Casino freute sich über den regen Zulauf der neuen jungen Generation und fing an Hold&#8217;em-Tische anzubieten, allerdings vorerst im bekannten PL-Format. Das Spiel wurde mit Blinds 5-10 oder 10-20 gespielt, ähnliche Table Stacks wie vorher beim Stud. In anderen Casinos, wie z.B. Schenefeld, wurde es auch als Fixed-Limit angeboten.</p>
<p style="text-align: justify;">Den meisten „alt Eingesessenen&#8221; war allerdings PL Hold&#8217;em schnell zu langweilig. Immer mehr wurden Mixed-Game-Runden gespielt aus PL Stud, PL Holdem und nach einiger Zeit PL Omaha. Relativ schnell landeten wir ausschließlich beim PLO, welches bis heute die gängige Variante in den höheren Limits in der Spielbank Hamburg ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie man unschwer erkennen kann, sind wir Hamburger dem PL treu geblieben.</p>
<p style="text-align: justify;">Man hat bei dieser Einsatzstruktur einfach „mehr Platz&#8221; um <em>Poker</em> zu spielen. Selten kann man sich, im Gegensatz zum NLHE,  auch mal mit einem Pre- oder Postflop „All-in&#8221; retten. Wir nennen das manchmal scherzhaft das „Keine-Kopfschmerzen-mehr-Poker&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Beim PLO muss man in den meisten Fällen das Board zu Ende spielen und seine Entscheidungen auf dem Weg immer wieder überdenken. Oftmals gegen mehr Gegner als beim NLHE, die naturgemäß auch noch alle unterschiedlich einzusortieren sind. Die Denkprozesse in einer Hand sind umfangreicher und anspruchsvoller.</p>
<p style="text-align: justify;">Selbst online habe ich bis vor kurzem an fast nur „non-populären&#8221; Spielen teilgenommen: Omaha8, Stud in allen Varianten, 2-7 Lowball und Badugi, um nur einige zu nennen. Das ist das Schöne an PokerStars: Zu jeder Zeit findet man jedes erdenkliche Spiel.</p>
<p style="text-align: justify;">Hold&#8217;em online zu multitablen hat mich bisher fast nur am Rande interessiert, doch dieses Jahr wird sich das ein wenig ändern.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-363" style="margin-top: 15px; margin-bottom: 15px;" title="katja_psblog2" src="http://www.katja-thater.de/wp-content/uploads/katja_psblog2.jpg" alt="" width="300" height="450" /></p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe angefangen Poker zu spielen, als dies noch eine gesellschaftliche Randgruppenerscheinung war. Als Poker dann boomte, spielten fast alle NL-Hold&#8217;em &#8211; ich spielte Stud und PLO. Als ich ein Bracelet im Razz gewonnen habe, wusste kaum einer was das überhaupt ist. Kurzum: Als jeder bei PokerStars Hold&#8217;em online multi-getabled hat, saß ich am Live-Single-Table in irgendeiner „komischen&#8221; Variante.</p>
<p style="text-align: justify;">„Patas arriba&#8221; sagt der Spanier.</p>
<p style="text-align: justify;">Heute haben viele „komische&#8221; Varianten auf einmal großen Zulauf, obwohl sie nicht oder nur schwer multitable-fähig sind. Und fast jeder eingesessene „Online Multi-Table Grinder&#8221; ist heiß auf den Single-Live-Tisch. Bei der PCA wurden dieses Jahr insgesamt 15 „Non-Holdem&#8221;-Turniere ausgeschrieben, sogar für das gute alte 5-Card Draw hatten sich ein paar Spieler gefunden. Der Trend geht ganz klar in Richtung Poker <em>in allen Variationen</em> und nicht nur Holdem.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-364" style="margin-top: 15px; margin-bottom: 15px;" title="katja_psblog3" src="http://www.katja-thater.de/wp-content/uploads/katja_psblog3.jpg" alt="" width="300" height="450" /></p>
<p style="text-align: justify;">Alle Welt kommt mittlerweile vom Online Poker zum Live-Game und ich entschließe mich gerade sehr viel mehr und ausgiebig online zu spielen und auch noch Holdem. Mein Leben verläuft anscheinend gerne antizyklisch.</p>
<p style="text-align: justify;">Dazu muss ich mich als alter Singletable-Spieler ganz schön umstellen. Nicht nur rein technisch, sondern auch im Kopf. Poker ist in dieser Phase für mich, zumindest wenn ich viele Tische Hold&#8217;em spiele, nicht mehr Poker wie ich es kenne und eigentlich liebe, sondern eher etwas langweilig. Statt Live-Reads gibt&#8217;s jetzt fast nur schnelle mathematische Entscheidungen. Es ist fast so aufregend wie Buchhaltung machen. Oder Ablage.</p>
<p style="text-align: justify;">Die gute Nachricht ist: Ich konnte shoppen. Zwar nur im Technikmarkt, aber immerhin. Männer müssen verstehen, dass das Shoppen für die meisten Frauen im Technikmarkt etwa so aufregend ist, als wenn Kerle 3 Stunden in einem Schuhladen verbringen dürfen.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt bin ich ausgestattet mit Hold&#8217;em Manager, Table Ninja, genügend Bildschirmen und dem N52TE. Die Anschaffung der advanced Technik hat schon mal geklappt. Die Ausstattung meines Kopfes in Verbindung mit derjenigen ist allerdings noch ausbaufähig. Neulich bin ich, oder vielmehr Herr Table Ninja, ausversehen in einem Turnier in der 1. Hand mit 200BB aus dem SB all-in gegangen. Schade,  J4o war teuer. Vielleicht habe ich den Bon ja noch zum Umtauschen.</p>
<p style="text-align: justify;">Chatten am Tisch geht nicht mehr. Also nicht böse sein, wenn ich nicht antworte. Ich sehe es einfach nicht. Zudem habe ich den Observer Chat meistens komplett ausgeschaltet, weil ich mich nämlich darauf konzentrieren muss, dass der N52TE keinen größerem Unsinn macht.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber damit es mir nicht zu technisch wird, spiele ich dann doch zwischendurch mein geliebtes Single-Table-Live-Game. Sei es nun in einem Turnier oder aber Cashgame in diversen Spielbanken.</p>
<p style="text-align: justify;">Spaß muss schließlich sein.</p>
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		<title>Fliegende Portugiesen und schwimmende Holländer</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 08:16:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Thater</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Flug wird lang. Ich mache es mir, soweit möglich, auf meiner Sitzreihe bequem und überlege wie ich die Zeit am besten rumkriege. Ich hasse fliegen. Nicht das Fliegen an sich, sondern die damit verbundenen Einschneidungen, die verlorene Zeit und das Ausgeliefertsein an fremdes Wohlwollen. Boardpersonal, welches einen wegen Banalitäten weckt (nachdem man mühevoll eingeschlafen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Flug wird lang. Ich mache es mir, soweit möglich, auf meiner Sitzreihe bequem und überlege wie ich die Zeit am besten rumkriege. Ich hasse fliegen. Nicht das Fliegen an sich, sondern die damit verbundenen Einschneidungen, die verlorene Zeit und das Ausgeliefertsein an fremdes Wohlwollen. Boardpersonal, welches einen wegen Banalitäten weckt (nachdem man mühevoll eingeschlafen ist), miserables Essen ohne Alternative und die geballten Körperausdünstungen der Menschen auf kleinstem Raum ohne jegliche Möglichkeit der Gegenwehr.</p>
<p style="text-align: justify;">In den alten Hollywood-Schinken sah Fliegen direkt noch schick aus. Die Stewardessen, gecastet wie aus Germany´s Next Top Model, lasen dem Fluggast freundlich und adrett jeden Wunsch von den Augen ab. Es gab Stoffservietten, viel Platz, lecker Essen und die Herren qualmten dicke Zigarren in dicken Ledersesseln.<br />
Ok, Hollywood. Und das war ja auch noch in schwarz-weiß.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://media.intellipoker.com/blog/wp-content/uploads/katjathater/stewardess.jpg" alt="" width="336" height="413" /></p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt fliegen wir in Farbe. Lufthansa hat gerade angekündigt, bei gleichbleibenden Preisen die Sitzreihen noch mehr zu verengen. Aber es soll weiterhin Essen &amp; Trinken geben. Ich freu mich schon drauf.</p>
<p style="text-align: justify;">Diesmal sind wir allerdings Gäste der TAP. Die Entschlüsselung der Kürzel lasse ich mal beiseite, obwohl mir da bestimmt das eine oder andere einfallen würde. Nachdem der Sicherheitsfilm auf den kleinen Monitoren zu Ende geflackert ist, geht das Unterhaltungsprogramm los. Ich krame nach meinen iPhone-Kopfhöreren und beginne die Suche nach der Einstöpselvorrichtung. Fehlanzeige. Mmmmh. Noch mal gucken. Nix. Ich frage die Stewardess.</p>
<p>„Wieso Ton?“</p>
<p style="text-align: justify;">Geräusche sind auch völlig überbewertet bei einem Film. Nachdem mich aber das Stummfilmkabinett dann doch nicht so fesseln kann, konzentriere ich mich wieder auf mein Buch. Geschriebenes funktioniert ja Gott sei Dank auch ohne Ohrstöpsel. Pünktlich, nachdem sich der Held des Romans als Arschloch entpuppt hat, landen wir zum Zwischenstopp in Lissabon.</p>
<p style="text-align: justify;">Dragan und ich sitzen im Bus zum Terminal 1. Unabhängig voneinander schauen wir auf unsere Reiseunterlagen und uns dann gegenseitig verwundert an. Wir sind Ortszeit um 15.10h gelandet und unser Anschlussflug geht um 15.55h nach Faro. So far so good. Es gibt nur einen klitzekleinen Haken: Es ist bereits 16.15h.</p>
<p>Das Telefon klingelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Robin. „Wo seid ihr? Habt ihr den Flieger geschafft?“ Na ja, nicht wirklich. Wir verabreden uns an dem meist unübersehbaren Schalter, an dem immer alle stehen, die Lost in Transportation sind. Die Schlange ist lang, zwei Mitarbeiter hinter dem Schalter. Einer telefoniert gelangweilt, die Kollegin kaut ausschließlich auf dem Stift. Unsere Leidensgenossen werden, wie auch wir, mit herzlicher Kompetenz betreut. Nach geschlagenen anderthalb Stunden bekommen Misses Dragan (eine ernstgemeinte, aber doch sehr gewagte These des Flugbetreuers) und Mister Robin eine Boardkarte für den 21.50h Flug in die Hand gedrückt. Bei meiner streikt offensichtlich der Drucker. Weitere 20 Minuten später kann dann auch die Stift-Kauerin das komische Piepsen des Geräts endlich als Fehlermeldung identifizieren und stellt mir eine Boardkarte per Hand aus. Na, geht doch.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir überlegen, was wir die restlichen 3 Stunden in dem feuchten Flughafengebäude mit unserer Zeit anfangen sollen. Wir könnten uns auf die Suche nach unseren Koffern machen, ein Schwein zum Abendbrot schießen oder aber die TAP Mitarbeiter mit Strom zurückfoltern. Ach, ich vergaß: Den gibt’s ja hier gar nicht. Also schummeln wir uns in die Lounge. Misses Dragan bäumt sich noch ein letztes Mal heroisch auf und versucht eine Stunde Internet zu kaufen. Den Rat der Folterknechte, doch noch mal extra dafür mit dem Bus in Terminal 2 zu fahren, lehnt er jedoch  mit schmerzverzerrtem Gesicht ab.</p>
<div>
<p>Vilamura ist schön.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://media.intellipoker.com/blog/wp-content/uploads/katjathater/_MG_2391_Tivoli_Marina_EPT6Vil_Neil_Stoddart.jpg" alt="" width="450" height="300" align="middle" /></p>
<p style="text-align: justify;">Soweit man das in der Dunkelheit und durch die beschmierten Fensterscheiben des Taxis beurteilen kann. Misses Dragan sitzt aufgrund seiner Körpergröße vorne neben dem Fahrer und übersetzt uns nach hinten was er sieht: Nix. Seine Sorge, dass der Fahrer selbiges sieht oder nicht sieht ist ganz unbegründet: In diesen Breitengraden verlässt man sich häufig aufs Gefühl, eventuell auch mal aufs Gehör.</p>
<p style="text-align: justify;">Hören tue ich in der ersten Nacht recht wenig, mein Schlaf ist direkt komatös. Entweder liegt es an den guten Betten oder aber einfach an der Glückseligkeit hier doch noch, und sogar mit Koffer, angekommen zu sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Spieltag beginnt nur einige Stunden später. Der Turniersaal ist großzügig angelegt, nur einige Tische an der Empore sind eng gestellt. So wie meiner. Ich klebe nach hinten mit der Rückenlehne an Antony LeLouche, links und rechts bin ich von Holländern gesandwitched. Eric van der Berg sitzt rechts von mir und wir jonglieren mit dem spärlichen Platzangebot. Ich haben einen fast „Dutch only please“ Table und bin froh, im Gegensatz zu den Russen, ein paar Worte zwischen den Karten zu verstehen. Das Turnier geht für mich ruhig und entspannt los und ich muss nur einmal in Level 3 eine etwas schwierigere Entscheidung für einen großen Pot treffen. Bis zum 6. Level kann ich in der Komfortzone mit +/- Average spielen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://media.intellipoker.com/blog/wp-content/uploads/katjathater/Schiff.jpg" alt="" width="589" height="480" /></p>
<p style="text-align: justify;">Dann segelt einer der Holländer in meinen Stack. Mit Halbmast und eingezogenen Kanonen gelingt es ihm mich zu rammen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich erzähle ihm die Geschichte meiner Hand mit wechselnden Kapiteln auf Flop, Turn und River. Erst wiegt er sich in seichten Gewässern, auf dem Turn schaukelt der Kahn schon ein wenig und auf dem River reißt ihm eigentlich das Hauptsegel. Ich sehe ihm an, dass er sich vermanöviert hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Problem allerdings ist, dass auch in meinem Schiff das Kielwasser einläuft und ich bei einem eventuellen Showdown nicht mal eine HighCard schlagen könnte. Meine einzige Chance, diesen Riesen-Pot noch zu gewinnen, ist ein direkter Schuss vor den Bug. Ich check-raise ihn all in.</p>
<p style="text-align: justify;">Er lamentiert und spricht zu sich selbst. „Oh Dear, why didn´t I just check..??!!”. Eine typische Seemannskrankheit, die bisweilen auch Pokerspieler ereilt. Einsam und allein mit seinen Entscheidungen, keine kleine rettende Insel in Sicht, navigieren ohne Karte und immer geht es ums Überleben. Er ringt mit sich und den Gewässern und überlegt lautstark ziemlich lange, ob er seinen Kahn jetzt komplett kentern lassen soll. Seine Landsmänner fangen an Drinks zu ordern -Rum ist leider aus-  oder bohren gelangweilt in der Nase. Auch wenn es noch so spannend ist, wenn andere das Deck schrubben, die verbliebenen Seemänner am Tisch wollen eigene Karten und es ist Time. Der Kapitän legt schlussendlich seinen Kopf gequält auf das vermeintliche Schafott und schiebt seine verbleibenden Chips rein. Offensichtlich hat er keine Lust super short weiter an dem Turnier teilzunehmen und er ist bereit lieber jetzt zu sterben als in der nächsten Hand. War ja nett gemeint von ihm aber für mich dumm gelaufen. Somit bin ich diejenige, die jetzt ein unübersehbares Leck hat. Ich kann noch froh sein, dass mein Rettungsboot 20 BB´s hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Von jetzt an muss ich mit kleinem Stack und abgebrochenem Ruder auskommen und wie der Teufel es so will: Es geht gar nichts mehr. Zwei ganze lange Level keine einzige Situation, null spielbare Hände. Da wir fast immer einen Flop zu sehen bekommen, kann ich auch beobachten, dass ich nicht einmal aus Unfall irgendetwas getroffen hätte. Dann gibt es nur eins: Aushalten und improvisieren. Zu allem Überfluss habe ich mit meinem lädierten Häufchen auch noch in den letzten 5 angesagten Spielen des Abends Small- &amp; Bigblind. Die finale Hand, die ich um 20.45 h sehe ist 3-8 off und es gab einen Push vom Cut Off.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich tüte meinen übersichtlichen Rest von 15 BB ein und verabrede mich mit dem Roomservice des Hotels. Nach der gegrillten Dorade (Ich dachte, Fisch wäre passend) und einem Glas Weißwein schlafe ich erneut wie im Himmel.</p>
<p style="text-align: justify;">Morgen wird weiter gesegelt. Oder sagen wir mal lieber mit einer Nussschale zur Atlantik-Überquerung antreten. Ich habe allerdings schon von Typen gehört, die durch glückliche Umstände einen Showdown überlebt haben sollen. Der Name ist mir leider entfallen.</p>
<p style="text-align: justify;">Falls der Enterhaken abbricht bin ich in einem ortsansässigen Reitstall verabredet um mir portugiesische Pferde anzusehen. Ich kann mich gerade nicht entscheiden, was ich schöner finde.</p>
</div>
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		<title>Zurück in die Zukunft</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 08:08:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Thater</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Oktober 1999: Ebay wird erfunden, Günter Grass bekommt den Literatur Nobelpreis, die Toten Hosen veröffentlichen das Album „Unsterblich“ und es gibt 2 Poker-Turnierveranstaltungen in ganz Europa.
Schatzi, Jan Jachtmann, Michi Keiner und Markus Golser sitzen in Baden beim PLO.
Oktober 2009: Neustart des Teilchenbeschleunigers, Schwarz-Gelb hat ein 40 Milliarden-Loch und es gibt 35 Poker-Turnierveranstaltungen in ganz Europa.
Schatzi, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Oktober 1999:</strong> Ebay wird erfunden, Günter Grass bekommt den Literatur Nobelpreis, die Toten Hosen veröffentlichen das Album „Unsterblich“ und es gibt 2 Poker-Turnierveranstaltungen in ganz Europa.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Schatzi, Jan Jachtmann, Michi Keiner und Markus Golser sitzen in Baden beim PLO.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Oktober 2009:</strong> Neustart des Teilchenbeschleunigers, Schwarz-Gelb hat ein 40 Milliarden-Loch und es gibt 35 Poker-Turnierveranstaltungen in ganz Europa.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Schatzi, Jan Jachtmann, Michi Keiner und Markus Golser sitzen in Baden beim PLO.</em></p>
<p style="text-align: justify;">
<div>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://media.intellipoker.com/blog/wp-content/uploads/katjathater/casinobaden.jpg" alt="" width="500" height="313" /><span style="font-size: x-small;"><em>Casino in Baden</em></span></p>
</div>
<p>Manche Dinge im Leben ändern sich eben nie.</p>
<p style="text-align: justify;">Als ich hier 1999 das erste Mal mit Poker physisch in Berührung kam, raiste man noch in Schilling. Die Herren trugen abenteuerliche Krawatten mit Versacemuster und ich artig Mamas Perlenkette. Baden bei Wien war <em>das</em> Ereignis des Jahres. Alternativen gab es wenig.</p>
<p style="text-align: justify;">Unvorstellbare Möglichkeiten für den damalig Pokerverrückten: 24 Std. Cashgames mit Flatrate-Verköstigung von DO&amp;CO incl. geschlossener Vorhänge (man weiß ja, wie empfindlich Pokerspieler auf Tageslicht reagieren), Hotel in Spuckweite und Turniere mit mehr als 100 Teilnehmern. Ein El Dorado für die meisten deutschen Spieler. Las Vegas vor der Haustür sozusagen. Eine ganze Woche lang war die Uhr auf Null gestellt, falls sie nicht sowieso schon vorher in der Pfandleihe lag. Alle, die nicht gerade broke waren, das Finanzamt am Hals oder eine Scheidung am Laufen hatten, sprangen pünktlich in den Flieger oder verabredeten sich zum Sammeltransport nach Baden.</p>
<div>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://media.intellipoker.com/blog/wp-content/uploads/katjathater/Katja_1999.jpg" alt="" width="400" height="268" /></p>
</div>
<p style="text-align: justify;">Die Welt war noch groß: Kein Facebook, kein Twitter, kein Skype, kein PokerStars. Nicht einmal Internet. Man musste seinen Arsch noch in Bewegung setzen, um mit Leuten zu sprechen oder Karten umzudrehen. Ob es nun besser oder schlechter war kann ich gar nicht sagen. Es war einfach anders. Es herrschte eher so eine Art Bootcamp-Stimmung und man freute sich auf Baden wie ein Kind auf den Geburtstag. Um es vorweg zu nehmen: Diejenigen, die 1999 noch mit der Trommel um den Weihnachtsbaum gelaufen sind: Ja, das Telefon war schon erfunden. Die Handys waren allerdings so groß, wie heute eine selbstständige Funkstation in Mogadishu.</p>
<p style="text-align: justify;">2009 kann man sich kaum noch entscheiden, wo man Poker spielen möchte. Gerade Turniere in Europa werden wie Sand am Meer angeboten. Trotz der Konkurrenz ist es bemerkenswert, dass sich Baden bis heute seinen festen Platz als einer der schönsten und besten Poker-Standorte in Europa erhalten hat. Zugegebenerweise habe ich ja etwas nostalgische Erinnerungen an dieses Casino, kann aber durchaus objektiv sagen, dass Edgar Stuchly &amp; Co da immer etwas Einmaliges auf die Beine stellen.</p>
<div>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://media.intellipoker.com/blog/wp-content/uploads/katjathater/NationsCup.jpg" alt="" width="184" height="138" /></p>
</div>
<p style="text-align: justify;">Zum 20 jährigen Jubiläum findet in Baden zum ersten Mal der<a href="http://www.casinos.at/content.aspx?muid=b7d98a1f-cda3-4cd3-b0a5-8a617db22a97" target="_blank"> <strong>Poker EM Nations Cup</strong></a> statt. Es handelt sich dabei um einen Teambewerb, an dem pro Nation nur 2 Mannschaften teilnehmen dürfen. Ein Team besteht aus 4 Spielern und das Startgeld beträgt 20.000 Euro pro Team. Gespielt wird in den Varianten Texas Holdem No Limit, Omaha Pot Limit und Seven Card Stud Limit.</p>
<p style="text-align: justify;">Teamwettbewerbe sind für mich immer etwas ganz Besonderes und nehmen einen Extra-Stellenwert in meinem Pokerleben ein. Im Januar 2006 hatte ich die Chance, ebenfalls mit Michael Keiner als Kapitän, an dem ersten Nations Cup mit deutscher Beteiligung in Cardiff zu spielen. Die Konkurrenz war groß, die Quoten standen schlecht für uns und nach den ersten Heats lagen wir ganz schön zurück. Michi hat mich dann mit den Worten &#8220;Mach mal das Wunder von Bern&#8221; in den Ring geschickt. Man muss sein Spiel ganz schön anpassen und sein Team immer im Hinterkopf haben. Egotrips sind tabu. Das fällt einem Pokerspieler, der ja gewohnt ist einsam und allein für sich seine Entscheidungen zu treffen, nicht immer leicht. Am Ende haben wir einen guten 2. Platz belegt und nach der Ausstrahlung im Channel 4 kam dann ja u.a. PokerStars auf mich zu.</p>
<p style="text-align: justify;">In Baden ist es, wie immer, fortschrittlich. Statt NLHE Einerlei gibt es es Mixed Game. In abgespeckter Form, aber immerhin. Das DSF wird dabei sein und ich bin gespannt, wie die PLO und Stud im TV umsetzen. Ich glaube, es könnte eine Art Premiere sein. Nicht auszudenken, wenn wir demnächst noch H.O.R.S.E. im Fernsehen spielen oder gucken.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Hemden sind bestickt, die Messer gewetzt. Teamgeist, Flexibilität und Momentum. Ich freu mich drauf.</p>
<p style="text-align: justify;">Manche Dinge ändern sich eben nie.</p>
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		<title>WCOOP 2009 I love September!</title>
		<link>http://www.katja-thater.de/wcoop-2009-i-love-september/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 15:38:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Thater</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[ 

for PokerStarsblog.com on August 27, 2009
Okay, folks. One week from today, it happens.


September will once again be a busy and crazy month because this year  two of my absolute poker highlights are on my schedule. First, the  largest and most attractive online poker tournament series in the world  will start September [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> </em></p>
<p><a href="http://www.katja-thater.de/wp-content/uploads/katja_thater_11.png"><img class="alignleft size-full wp-image-603" title="katja_thater_1" src="http://www.katja-thater.de/wp-content/uploads/katja_thater_11.png" alt="" width="125" height="126" /></a></p>
<p><em>for PokerStarsblog.com on August 27, 2009</em></p>
<p><strong>Okay, folks. One week from today, it happens.</strong><em><br />
</em></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">September will once again be a busy and crazy month because this year  two of my absolute poker highlights are on my schedule. First, the  largest and most attractive online poker tournament series in the world  will start September 3 on PokerStars: the World Championship of Online  Poker 2009. Only one day later, the second highlight: the EPT Barcelona,  one of my favorite live tournaments &#8211; in the city where I spent several  years of my life!</p>
<p style="text-align: justify;">While both dates are mandatory for me, the first three days of the  WCOOP will provide the main reason why I love this series so much: The  first eight tournaments will offer six (!) different variants of poker &#8211;  including Razz, Pot-Limit Omaha and the 8-game. It therefore won&#8217;t  matter if I start on day 1A or 1B in Barcelona, my laptop will be my  companion, and will &#8211; if necessary &#8211; even be unpacked right at the live  table. Fortunately, I&#8217;ve become used to jet lag in recent years.</p>
<p style="text-align: justify;">After the EPT, I will shut out the world&#8211;at least until September  20&#8211;make myself comfortable at home and try to play as many WCOOP  tournaments as possible. Luckily, at least two tournaments will be  scheduled per day. Horses, dogs and kids will be signed off for this  period of time. The pizza delivery service will receive a standing order  and I will simply have a good time and enjoy the variety of events on  PokerStars.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Katja  Thater is a member of Team PokerStars Pro Germany. The World  Championship of Online Poker starts September 3.</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schnall Dich an, Gladiator.</title>
		<link>http://www.katja-thater.de/schnall-dich-an-gladiator/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 09:59:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Thater</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch etwas mit Jetlag beschäftigt fliege ich nach schnellem Kofferwechsel zu einem Einladungsturnier nach Nîmes in Südfrankreich. Was für ein Kulturwechsel: Hier ist nichts nachgestellt und auf Historie getrimmt wie in Las Vegas, sondern alles riecht und schmeckt naturelle. Die Sonne brennt, die Luft ist stickig und die Vögel in den Bäumen piepsen sogar ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Noch etwas mit Jetlag beschäftigt fliege ich nach schnellem Kofferwechsel zu einem Einladungsturnier nach Nîmes in Südfrankreich. Was für ein Kulturwechsel: Hier ist nichts nachgestellt und auf Historie getrimmt wie in Las Vegas, sondern alles riecht und schmeckt <em>naturelle</em>. Die Sonne brennt, die Luft ist stickig und die Vögel in den Bäumen piepsen sogar ohne Batterie. Das Klima ist Maracuja-Split-tropisch-feucht, so dass meine Haare binnen Sekunden zu einer Kylie Minouge Frisur aus en 80-ern mutieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Fahrer, der mich vom Flughafen Marseille nach Nîmes bringen wird, wartet mit einem Schild am Ausgang. Er spricht wie jeder volkstreue Republikaner kein Englisch und ich kein Französisch, seit ich es in der 8. Klasse abgewählt habe. Eine sehr gute Basis für ruhige 120 km.</p>
<p style="text-align: justify;">Bevor wir losfahren macht er mir per Handzeichen klar, dass ich mich auf der Rückbank anzuschnallen habe. In französischen Taxis sitzt man grundsätzlich hinten; Auf dem Beifahrersitz ungefragt Platz zu nehmen kommt einer mittelschweren Beleidigung gleich. So hat jedes Land seine eigenen Benimmregeln. So manch einer hat sich schon unbedarft in die Nesseln gesetzt, weil er mit den landesüblichen Gepflogenheiten nicht vertraut war. Vielleicht sollte mal jemand einen, eigens für Pokerspieler geeigneten, Reiseführer  herausgeben. Sozusagen einen &#8220;Per Anhalter durch die Turnier-Galaxis&#8221;.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.katja-thater.de/images/1Gauguin-paysage.jpg" alt="" width="422" height="336" /></p>
<p style="text-align: justify;">Wir passieren zuerst malerische Landstraßen, sie so schön sind, als wäre Gauguin der Tuschkasten umgekippt. Die Zypressen am Wegesrand ragen wie stolze Obelisken in den Himmel, die Luft flirrt bunt und süßlich, ich habe das Fenster auf und höre Musik. Nur mein Anschnallgurt schnürt mir die Luft ab und ich fummle unaufhörlich daran herum. Ich bin angenehm müde und genieße mit halbem Auge die vorbeiziehende Landschaft, als wir in der Abenddämmerung auf die Autobahn in Richtung Nîmes abbiegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die friedliche Stimmung wird durch eine plötzliche Vollbremsung unterbrochen. In der Schrecksekunde des Halbschlafs sehe ich, dass der Fahrer ohne erdenklichen Grund das Taxi auf den Standstreifen der Autobahn gelenkt hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Er springt aus seiner Tür.</p>
<p style="text-align: justify;">In Windeseile ist er um das Fahrzeug herumgerannt, reißt nun die Meinige auf und steht vor mir: Groß, bedrohlich und sehr französisch. Er fummelt an seiner Hose herum und zieht etwas kleines, längliches Schwarzes heraus. Herrje, das auch noch!</p>
<p style="text-align: justify;">Mir schießt sofort Marcus Golsers Überfallstory durch den Kopf und zu allem Leid noch das ein oder andere mehr. Ok prima, ich wollte schon immer tot oder halbtot in der Provence liegen. Mein Kadaver wird den naheliegenden Weinbergen bestimmt eine besondere Note verleihen. Chateau Le Thil, Grande Cuvee Cadavre Katja 2009.</p>
<p style="text-align: justify;">Noch bevor ich lange überlegen kann, wie ich diesem Schicksal doch noch entgehe, schnappt es auch schon hörbar an meinem Hals zu. Ich warte auf mein warmes, dickes Blut, welches mir nun den Kragen herunter rinnen wird. In französischen Filmen gibt es ja nie ein gutes Ende.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich mache mein zweites Auge auf. Das bedrohliche Werkzeug entpuppt sich als Regulierungsclip für den Sicherheitsgurt, den der Fahrer in Sekundenschnelle in der Höhe meines Halses befestigt hat.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.katja-thater.de/images/1weinflasche.jpg" alt="" width="388" height="252" /></p>
<p style="text-align: justify;">Sehr aufmerksam. Sehr französisch. Jetzt bin ich wach.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Hotel angekommen treffe ich auf das Produktionsteam und Marcel Luske, der schon in der Lobby die ersten Interviews für Canal+ gibt. Ich frage nach dem Ablauf, wann und wo wir drehen, wie die Struktur ist, um was es geht und wer noch alles kommt.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Konzept sieht wie folgt aus: Es sollen 3 einzelne 6-max NLHE SNG´s gespielt werden. An einem Tisch sitzen die PS Team Pros: Chad Brown, Dario Mineri, Luca Pagano, Marcel Luske, ich und Jan Boubli. Der zweite Tisch besteht aus Online-Qualifikanten und der Ditte aus französischen Celebrities.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus diesen SNG´s gehen jeweils 2 Sieger hervor, die sich dann zu einem Finaltisch wiedertreffen. Nur der Gewinner dieses Finaltischs bekommt einen Preis:  EUR 100.000, sowie einen Startplatz in Monte Carlo beim Grand Final 2010.</p>
<p style="text-align: justify;">„Wir drehen morgen Abend um 22h, Maske und Shooting ab 18.00h. Vorher ist es ja nicht dunkel genug.“</p>
<p style="text-align: justify;">Dunkel genug? Seit wann gibt’s im Studio kein Licht? Ich dachte immer, ich sei die einzige, die die Stromrechnung nicht bezahlt. „Oh, you didn´t know that? We will shoot in the Roman Amphitheater of Nîmes.“ Marcel guckt. Ich auch. Eine der größten Stärken der beteiligten Verantwortlichen ist wie so oft K-o-m-m-u-n-i-k-a-t-i-o-n. Zum Glück heißen wir alle mit 2. Vornamen „Flexible“, machen noch eine kurze Besprechung, verabreden uns zum Frühstück und gehen auf unsere Zimmer.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.katja-thater.de/images/1Arenes.jpg" alt="" width="552" height="355" /><span style="font-size: x-small;"><em>Noch ist alles friedlich</em></span></p>
<p style="text-align: justify;">Am nächsten Morgen, also eigentlich Mittag, schlendern Marcel und ich mit gemopsten Kaffeebechern aus dem Hotel durch Nîmes. Es ist eine typische südfranzösische Kleinstadt mit reizenden Straßencafes, historisch abmarschierten Straßen und Menschen mit echten Gesichtern. Unterwegs treffen wir Luca Pagano, der ebenfalls mit einem Kaffeebecher und seiner Freundin unterwegs ist. „Das müsst ihr Euch ansehen! Wir waren gerade in der Arena.“</p>
<p style="text-align: justify;">Na ja, am Nachmittag sah das noch so aus:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.katja-thater.de/images/AAfrance.jpg" alt="" width="448" height="336" /><span style="font-size: x-small;"><em>Französische Gelassenheit kurz vor Drehbeginn</em></span></p>
<p style="text-align: justify;">Arena. Ich wusste es: Pokerspieler sind die eigentlichen Gladiatoren der Neuzeit. Kämpfer, die in öffentlichen Schaustellungen zum Vergnügen des Volkes gegeneinander antreten. Und das will bekanntlich Blut sehen, damals – genauso wie heute. „Iugula! Iugula! Iugula!“. ist ja in etwa gleichzusetzen mit „All-in! All-in! All-in!“ Also besser den Bad Beat Helm aufsetzen, die Rüstung polieren und die Asse <em>vorher</em> füttern.</p>
<p style="text-align: justify;">Um 6 treffen sich alle auf dem Set, wo schon von fröhlichen Maskenbildnern ein leckerer Rose ausgeschenkt wird. Marcel entscheidet sich für Whisky. Kombiniert mit kollektivem Jetlag handeln wir vorher unter uns einen Deal aus. Schlaue Idee, den ein SNG in der Zusammensetzung ist eindeutig für niemanden +EV. Außerdem macht es auch ein wenig mehr Spaß ein zusätzliches Pony im Rennen zu haben. Doch bevor wir verkabelt an den Tisch kommen gibt es noch 1 Stunde Footage Material abzuknipsen und zu filmen. Wir postieren uns vor der malerischen Arena auf dem Vorplatz und folgen den noch so abstrusen Anweisungen des Kameramannes. Der herumstreunende Hund, der sich dekorativ im Hintergrund auf dem Platz mehrfach erleichtert wird vermutlich rausgeschnitten, falls nicht: Amusez-vous bien!</p>
<p style="text-align: justify;">Das Wetter wird schlechter. Um nicht zu sagen: Wir schauen in Richtung Himmel und denken uns unseren Teil. Schwarze Wolken, Wind, Temperatursturz und bedrohliche Geräusche. „Daas iih-st sähr un-ge-wöhhn-liie-sch führ dii-sö Jaahröös-seid…“ Die Produktionsfirma gerät ins Schwitzen, alles ist Open-Air und wir sind ja nicht im Wimbledon-Station, wo alles binnen Sekunden regensicher abgedeckt werden kann. Es wird vorsichtshalber noch eine Runde Rose ausgeschenkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine weitere klitzekleine Katastrophe bahnt sich an: Vanessa Rousso, die die Sendung co-moderieren soll, ist sterbenskrank. Fieser Jetlag mit schwerem grippalem Infekt. Kopf leer &#8211; Stimme weg. Keine guten Voraussetzungen für eine TV-Sendung. Sämtliche legale Drogen werden in sie hineingepumpt, in der Hoffnung sie übersteht die teuren Drehstunden. Chad erzählt derweil eine Story, wie er sich mal während eines wichtigen Turniers selbst therapiert hat. Im Dinnerbreak hat er sich von einem Freund ein Auto + Jogginganzug + Handtuch bringen lassen, sich in die Karre gesetzt, den Frotteeanzug angezogen und die Heizung auf Maximum gedreht. Eine Stunde mobile Sauna sozusagen. Er sagt, es funktioniert.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie auch immer die Produktionsfirma das mit Vanessa hinbekommen hat, mit kaum 2 Stunden Verspätung geht es gegen Mitternacht los. Wir sind jetzt mehr als 14 Stunden auf den Beinen und haben noch ca. fünf Stunden Dreh für den <em>ersten</em> Teil vor uns. Die gestrige Aussage „Wir drehen spät, vorher ist es ja nicht dunkel genug“ lässt mich schmunzeln. Wir müssen also spätestens mit dem Sonnen<em>aufgang</em> alle „Iugula“ sein?!</p>
<div>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.katja-thater.de/images/1Gladiator.jpg" alt="" width="448" height="316" /><span style="font-size: x-small;"><em>Bis einer heult&#8230;</em></span></p>
</div>
<p style="text-align: justify;">Wir schwenken um. Von Rose auf Glühwein, heißen Instant-Kaffee und Tee. Marcel bleibt bei Whisky. Wolldecken werden gereicht. Unsere Lippen sind, ohne Scherz, blau. Die Hände zittern. Alle wünschen sich Chad´s Auto mit der Heizung. Ich bin wirklich auf die Ausstrahlung bei canal+ gespannt. Wie erklären die unsere Wolldecken bzw. Bettlaken? Wir sehen wahrscheinlich aus, als würden wir uns statt zu einem Pokerspiel zu einer Kutschfahrt in Sibirien verabredet haben. Wie befürchtet, unser Tisch zieht sich hin. Wir kennen uns alle viel zu gut, als dass irgendjemand mit einer wirklichen Überraschung lauern könnte. Insofern finde ich das Format etwas unspannend. Es geht ein bisschen links und rechts, wir machen ein paar nette Sprüche und Spielzüge, die Außenstehende wahrscheinlich gar nicht nachvollziehen können. Marcel hat diesmal Position auf mich und grinst schon, weil er Rache für Amsterdam einfordert. Das gelingt ihm auch ein kleines Stück weit, als ich auf dem Button den obligatorischen Standard-Raise mache. Ich habe diesmal wirklich eine Hand. Er callt mich als einziger im SB. Wahrscheinlich mit any two, nur um mich endlich in eine Hand verwickeln zu können. Wir sind noch deep zu diesem Zeitpunkt, so dass wir normal bis zum River durchspielen können, ohne dass sofort einer short ist. Den Ausgang erzähl ich nicht, aber das Board kommt 2-3-5 -4- A.</p>
<p style="text-align: justify;">Nur Dario zieht sich seinen Schal ins Gesicht und spielt Hau-Ruck-Poker. Wahrscheinlich hat er kalte Füße, schließlich ist er frisch verheiratet und seine Frau wartet sehnsüchtig in der Schweiz. Er halbiert auch gleich seinen Stack und verteilt ihn großzügig am Tisch. Einmal versuche ich ihn mit Top Pair auf dem Flop zu checkraisen. Leider ist er mit mir vorsichtig und mein Plan geht nicht auf, so dass ich nach einer dummen Turnkarte wirklich checken muss. Luca fragt schon, was ich ihm in den Tee getan habe.</p>
<p style="text-align: justify;">Stunden später sind wir dann endlich im „Hau rein die Kekse, Katja“-Modus, wie neulich ein Online Observer treffend formulierte. Ab jetzt spritzt das angeforderte Blut für die Zuschauer. Die Suck-outs sind so offensichtlich, dass es uns immer wieder schwer fällt anschließend mit Überzeugung im TV von „Poker ist kein Glücksspiel“ zu sprechen. Vielleicht richtet es ja der Schneideraum, wär ja nicht das erste Mal.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir glauben es kaum, noch bevor die Vampire ihre Ray-Bans aufsetzen müssen, sind wir im Bett. Die Kulisse steht noch, die Technik ist trotz Sturm heil geblieben und niemand hat eine Lungenentzündung angemeldet.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich schlafe schlecht bis gar nicht. Mein Rhythmus ist jetzt vollends durcheinander. Zu den minus 9 Stunden USA kommen jetzt noch minus 5 Stunden zu spät ins Bett. Aber minus x minus gibt ja bekanntlich plus.</p>
<p style="text-align: justify;">Oder ich bleibe einfach wach, bis die 24 Stunden voll sind. Gladiatoren schlafen schließlich auch nicht.</p>
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		<title>SCOOP 2009 Razz: Only the &#8220;R&#8221; in H.O.R.S.E.?</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 15:26:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Thater</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[
for PokerStarsblog.com on April 7, 2009
Welcome to the game!
The objective of Razz poker is to make the lowest possible 5-card hand from the seven cards you get dealt. The cards are dealt just like in 7-card stud. Aces count as low; flushes and straights are ignored. This means the best five-card hand in Razz is [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.katja-thater.de/wp-content/uploads/katja_thater_1.png"><img class="alignleft size-full wp-image-597" title="katja_thater_1" src="http://www.katja-thater.de/wp-content/uploads/katja_thater_1.png" alt="" width="125" height="126" /></a></p>
<p><em>for PokerStarsblog.com on April 7, 2009</em></p>
<p><strong>Welcome to the game!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">The objective of Razz poker is to make the lowest possible 5-card hand from the seven cards you get dealt. The cards are dealt just like in 7-card stud. Aces count as low; flushes and straights are ignored. This means the best five-card hand in Razz is A-2-3-4-5 &#8211; called a &#8220;wheel&#8221; or &#8220;bike&#8221;. The purpose is interesting enough: Whoever makes the worst hand wins!</p>
<p style="text-align: justify;">You can find the basic rules and explanations for Razz at the PokerStars website <a href="http://www.pokerstars.com/poker/games/razz/" target="_blank">right here</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Razz is pretty easy to teach to newcomers and they can pick up the basics quickly. It is quite straightforward because many of the cards are &#8220;up&#8221; cards, which means the whole table can see them. The name of the game is observing the action and waiting for three low starting cards.</p>
<p style="text-align: justify;">That sounds simple. Very simple. But it&#8217;s so simple why is not every player a winning player in Razz? The best Razz players know how to win because they realize that knowing how to play starting hands is crucial. You should understand that the value of your starting hand depends principally on what cards other players have showing. Razz poker is a game where the observant and astute poker player can do very well at the tables. Playing Razz poker requires patience, discipline, mental focus, and an ego control. When you get dealt a hand, here is your check list:</p>
<p>- Your own hole cards<br />
- Your exposed card<br />
- The exposed cards of your opponents<br />
- How many of the exposed cards are duplicate cards to your hand<br />
- How many of the exposed cards make your low hand<br />
- Your position to the bring-in bettor and opponents who have low cards showing<br />
- The actions of the players who act before you<br />
- The possible actions of the players who probably may act behind you with lower cards showing</p>
<p style="text-align: justify;">These points are very important and interconnecting because the moves you make at the start of the hand heavily influence how you will play the rest of the hand. Making a bad decision or ignoring the other players&#8217; exposed cards can cost you a lot of money through a hand.</p>
<p style="text-align: justify;">With a little experience it will be quickly be apparent which cards you can start with. Your standards should be pretty conservative. Always be observant when the cards are dealt. Look at all the exposed cards and look for the ones that would help your hand. If there are many of those cards exposed then that is not good for you. However, if you don&#8217;t see any or just a couple then that is potentially good for your hand. Certainly you should not play (7-6) 8 when there are two threes and an ace still to act behind you. Even if you are dealt three perfect cards, like (2- 3) A, and then catch two bad cards in a row and your opponent looks good, then you should fold the hand if bet to you.</p>
<p style="text-align: justify;">Hoping for runner-runner in Razz is not advisable as it rarely comes in (as in other games) and making these kind of plays in the long run will make you a losing player. If you are behind in a hand and don&#8217;t improve by fifth street, then you should fold if there is a bet to you.</p>
<p style="text-align: justify;">It can be a very frustrating game at times, and that is why discipline is so indispensable for your Razz life. Sometimes its getting weird and it seems all the rolled-ups and pocket kings are dealt much more often to you than in Stud hi. In this game you have to think upside down.</p>
<p style="text-align: justify;">Now that&#8217;s enough of folding and frustration. Let&#8217;s talk about how you play your good Razz hands well. The requirements are like in every Limit game. When playing against weak players it is very important not to try tricky plays on them as they may call you down to showdown with almost any cards. Do not try check-raises on weak players and miss a bet because your opponent is checking behind you. Follow the basics and play elementary poker, unless you know what you are doing.</p>
<p style="text-align: justify;">Razz is not really a slow-playing game. There are exceptions of course, but generally speaking if you have a good hand, you want to jam it. If you are heads-up and your opponent starts to check when in prior rounds they were betting and you have a half-decent hand, then you should bet.</p>
<p style="text-align: justify;">Play your board aggressively. Razz is a game where you need to play a strong-looking board aggressively to push drawing hands out. If you are sitting on fifth street with a three card seven and your opponent is showing a couple of high cards then you need to bet. The same is true when your opponent pairs up on his board or catches high cards that leave him drawing lower than you. You can also try to bluff in this situation. If your opponent calls and catches bad on the next card a bet from you will usually take the pot down right there. By all means you won&#8217;t go wrong by just betting and raising when you have the best of it.</p>
<p style="text-align: justify;">Show aggression when you think you have the best hand and play straightforward. For example, a player to your right with a 7 showing comes in the pot with a raise. Your hand is (2-3) 6. You should re-raise. You want to isolate this opponent as you are in the lead. And, if you have duplicate cards exposed, you have even more reason for a raise as your edge has improved.</p>
<p style="text-align: justify;">In fact, you should consider raising the player who comes in with a raise even if you think he has a better hand than you to get heads-up. For example, if the first player raises and has a 6 showing, you may want to raise with your smooth (!) 7, if you can get heads-up. This allows you to find out if your opponent is really that strong and to have proper odds to call on 4th street even if you hit a bad card.</p>
<p style="text-align: justify;">Showing aggression is important as well in order to steal the antes. Several situations are great for ante-stealing attempts. First, if the bring in player is immediately to your left and it is folded up to you, you should always complete the bet to steal the bring and antes. You do not have to be successful every time for this to make a profitable play. Another good stealing shot to take is when you are the lowest door card. You&#8217;d prefer to have reasonable cards in the hole, but this steal attempt is not unlike completing with an ace door card in 7 card stud, representing aces. You can also attempt to steal with second highest up card if it is folded up to you in late position.</p>
<p style="text-align: justify;">Don&#8217;t get carried away here: stealing becomes less effective and less profitable the lower the limits you are playing. Always be willing to let go of a steal attempt if another player plays back at you!</p>
<p style="text-align: justify;">In a nutshell I can give you these tips: select the right starting cards in relation to your opponents. Be patient and disciplined. Know when to be aggressive or to give up a hand. And be prepared to suffer agonies. It&#8217;s that simple!</p>
<p style="text-align: justify;">Good luck in the SCOOP Razz event!</p>
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		<title>Fifty-Fifty, Sweetheart</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 05:07:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Thater</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Gänsebraten, Fondue unterschiedlichster Varianten, Schmuddelwetter und Jahresabschluss-Stress freuen Jan und ich uns immer auf die erholsamsten und schönsten Tage des Jahres: PCA. Die Poker Carribean Adventure ist, ähnlich wie Las Vegas, ein ganz besonderer Zeitraum. Hier gibt es Sonne, Stand und Meer, Poker bis der Insel-Arzt kommt, keine Arbeit schmeckt so richtig nach Arbeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nach Gänsebraten, Fondue unterschiedlichster Varianten, Schmuddelwetter und Jahresabschluss-Stress freuen Jan und ich uns immer auf die erholsamsten und schönsten Tage des Jahres: PCA. Die Poker Carribean Adventure ist, ähnlich wie Las Vegas, ein ganz besonderer Zeitraum. Hier gibt es Sonne, Stand und Meer, Poker bis der Insel-Arzt kommt, keine Arbeit schmeckt so richtig nach Arbeit und die Cocktails sind mit Schirmchen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und um das besonders gut auszunutzen reisen wir schon direkt nach Weihnachten an. Diesmal nicht die Eltern im Gepäck, sondern die Kinder. Glücklicherweise bekommen wir einen Flug von London, der direkt nach Nassau, Bahamas, geht. Das umständliche Einreisen in die USA bleibt uns somit erspart. Wer das Procedere kennt, ist froh es nicht machen zu müssen. Den Amerikanern ist es auch ganz gleich, ob man in ihrem Land bleibt oder nur durchreist. Alle müssen, selbst für nur 30 min Aufenthalt als Zwischenstopp, die Koffer durch den Zoll tragen, Formulare ohne Schreibfehler ausfüllen, sich durchleuchten lassen, Feuerzeuge entsorgen, Pupillen scannen, Fingerabdrücke abgeben und auf die Bibel schwören. Jedes Mal machen Jan und ich den Coinflip für die 10k-Pro-Person-Barschaft-Grenze. Ein zusätzliches Formular, eine Extra-Schlange, noch mehr uniformierte Grenzbeamte die komische Fragen stellen und die Unterwäsche durchwühlen. „Fifty-Fifty, das die uns nicht raus winken?“</p>
<div>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.katja-thater.de/images/1funky.jpg" alt="" width="300" height="300" /><span style="font-size: x-small;"><em>Ausschließlich Natur-Drogen</em></span></p>
</div>
<p style="text-align: justify;">In der Immigration Halle des Nassauer Flughafens spielt eine ganz andere Musik. Soul Reggae mit zwei schrägen, leicht angeheiterten Musikern. Eine Art Bob Marley Band zur Einstimmung auf die kommenden Tage. Das finde ich nicht nur ausgesprochen zuvorkommend, sondern auch sehr clever, denn der Unmut auf die bevorstehenden 2 Stunden in der Warteschlange hat schon so manchen zum Durchdrehen veranlasst. Ähnlich gutes Marketing habe ich nur bei einem schwedischen Möbelhaus gesehen, die angesichts einer bevorstehenden Katastrophe im Weihnachtsausverkauf den Wartenden an der Kasse Glühwein und Kekse gereicht haben. Sicherlich wesentlich unproblematischer, als nach Ladenschluss die Billy-Leichen entsorgen zu müssen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir kommen entspannt und in guter Stimmung durch die Einreise um festzustellen, dass ein Koffer fehlt. So weit nichts Neues. Ich bin Experte im Koffer-Verlieren, sogar auf 1-Stunden-Flügen ohne Umsteigen. Normalerweise ist bei mir Koffer-finden auf dem Gepäckband fifty-fifty, Coinfip eben. Und ich verziehe keine Miene, wenn er nicht kommt. Diesmal allerding ist es Jans Tasche, die nach mehrstündigem Nachforschen einen kleinen Umweg über den Globus macht. Aber Männer-Koffer sind eh nicht so wichtig, es ist sowieso nix drin und alles was ein Kerl braucht hat er in der Hosentasche oder man kann es im Hotelkiosk kaufen. Auf jeden Fall schließe ich überrascht und dankbar meine 35kg vom Gepäckband in die Arme.</p>
<div>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.katja-thater.de/images/1bahamas-paradise-island.jpg" alt="" width="415" height="332" /><span style="font-size: x-small;">Z<em>uckertüten-Häuschen auf Paradise Island</em></span></p>
</div>
<p style="text-align: justify;">Das Hotel Atlantis ist unverändert imposant. Nach einem schönen ersten Tag am Meer, ausschlafen und sich freuen, dass kein Telefon hier funktioniert, spielen wir am Sonntag noch ein wenig in der Hotellobby online bei PokerStars. Welch angenehme Uhrzeiten! Von Europa oder Deutschland aus ist das Sunday Million für uns meistens zu spät und ich spiele es daher nur sehr selten. Der Montag lauert meistens schon mit all seinen Tücken und mit einem vollen Terminkalender vor der Brust macht es einfach wenig Sinn sich die Nacht um die Ohren zu hauen. Im schlimmsten Fall scheidet man um 3h morgens ohne oder mit sehr wenig Geld aus und bekommt dann nicht mal genügend Schlaf für die nächste Woche. Doppelter Beat sozusagen.    Aber die PCA ist für uns Bahama-Mama-Zeit, die Terminkalender sind zu Hause und unsere Verpflichtungen beschränken sich auf das Frühstücks-Omelette vor dem Strandbesuch. Jan und ich sitzen uns in der Hotellobby an einem kleinen Tisch mit den Laptops gegenüber und diese Anmutung erinnert mich doch leider schon wieder ans Büro. Irgendwie ist der Kopf doch noch nicht ganz mitgekommen. Ich bestelle Weißwein und versuche den Pre-Sylvester-Party-Geräuschpegel in der Lobby zu ignorieren, der zwischen Presslufthammer und Hochhaussprengung liegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Gott sei Dank, denn als ich das einzige Mal bei einem leider unvermeidlichen Showdown hinten liege, kreische ich eine Karte rein, die prompt ausgeliefert wird. Der Presslufthammer neben mir verhindert, dass die gesamte Lobby sich nach mir umdreht.<br />
So geht das also. Ganz neues Gefühl.<br />
Normalerweise kreische ich nicht und normalerweise bin ich ziemlich schlecht im Suck-out verteilen. Menschen, die am Pokertisch oder anderswo schreien sind mir geradezu unheimlich. Aber ich muss gestehen, es verhindert das Wachstum eines Magengeschwüres erheblich.</p>
<p style="text-align: justify;">Jan scheidet nach ein paar Stunden ziemlich blöd aus, d.h. er verliert unglücklich eine Schlüsselhand und ist nach dem nächsten Spiel draußen. Er bleibt, rücksichtvoll, mir gegenüber sitzen. Ich kann es nicht leiden, jemanden in meinem Rücken zu haben und Jan ganz besonders nicht. So kurios es klingt, es ist eher ein Kompliment an ihn. Jan hat mich zum Pokern gebracht. Er war derjenige, der mir die ersten Schritte beigebracht hat; derjenige, der  mich unterstützt und mir Vertrauen geschenkt hat, mein Mentor eben. Sobald er neben oder schlimmer noch, hinter mir sitzt, schaltet mein Kopf -aus mir unerfindlichen Gründen- ab. Ich glaube er ist der einzige Mensch auf Erden, der es fertigkriegt mich aus dem Rhythmus zu bringen.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Rhythmus allerdings halten mich die vielen netten Daumendrücker aus dem Chat. Vielen Dank noch Mal für die Unterstützung, das lange Durchhalten und dass Ihr Euch mit mir die Nacht um die Ohren gehauen habt.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach und nach treffen dann aber doch schon ein paar Pokerspieler im Atlantis ein. Im Fahrstuhl stehe ich neben einem Pärchen, das nach dem Öffnen der Tür auf der Etage den richtigen Weg sucht. Sie: „Left or right? “. Er: “It´s fifty-fifty. Coinflip, Sweetheart. “</p>
<div>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.katja-thater.de/images/1beach.jpg" alt="" width="435" height="287" /><span style="font-size: x-small;"><em>Endlos&#8230;</em></span></p>
</div>
<p style="text-align: justify;">Die nächsten Tage sind trotz ein paar Wolken schön und wir machen ausschließlich Dinge nach Lust und Laune. Es gibt noch keine Pokeraction hier, das Casino lockt ausschließlich mit den altbekannten Grusel-Spielen und es ist manchmal eine kleine Aufgabe meinen Kerl bei Stimmung zu halten. Gut, dass die 35kg Gepäck außer Bikinis auch noch Bücher enthalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Seit gestern allerdings klappern endlich die Chips im Imperial Ballroom. Nach der PokerStars-Welcome Party auf dem Royal Deck gehen wir noch hin, um ein wenig die Karten anglühen zu lassen. Jan hatte sich vorher noch schnell in das Super-Satelitte eingekauft, ich komme zu spät fürs Late-Register und muss passen. Diese Super-Satelittes sind klasse. Für Leute, die bereits ein Ticket haben winken 10k in bar. Jan scheidet jedoch aus und spielt stattdessen ein wenig NLHE 25-50 in einer fancy Runde. Zuschauern stehen teilweise die Haare zu Berge falls mal ein Showdown zu erhaschen ist. Hier wird nichts verschenkt und schon gar nicht nach Weihnachten.</p>
<p style="text-align: justify;">Heute geht der Mainevent los. Bisher sind an Tag 1A 660 Spieler gestartet. Falls die Zahl gehalten werden sollte ist es wieder mal ein Rekord für PokerStars. Jan und ich spielen morgen.</p>
<p style="text-align: justify;">It´s fifty-fifty, Sweetheart.</p>
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		<title>Karma im Nachthemd</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 14:24:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Thater</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Suche nach einer funktionierenden Internetverbindung mache ich mich, quasi noch im Nachthemd, auf den Weg in den Keller des Hilton Hotels, wo ab heute der erste Tag der EPT Prag stattfindet.
Kaum aus dem Fahrstuhl ausgestiegen kommt mir Hilda vom PS Staff entgegen:“Du bist ja schön pünktlich!“ Pünktlich?
Hä?  Pressekonferenz mit lokalen Journalisten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Auf der Suche nach einer funktionierenden Internetverbindung mache ich mich, quasi noch im Nachthemd, auf den Weg in den Keller des Hilton Hotels, wo ab heute der erste Tag der EPT Prag stattfindet.</p>
<p style="text-align: justify;">Kaum aus dem Fahrstuhl ausgestiegen kommt mir Hilda vom PS Staff entgegen:“Du bist ja schön pünktlich!“ Pünktlich?</p>
<p style="text-align: justify;">Hä?  Pressekonferenz mit lokalen Journalisten und TV-Stationen. Ich habe Glück. Mein Pyjama sitzt, ich habe ausversehen einen Hoody dabei und es tauchen keine ungewöhnlichen Themen auf. Wie man sich als Frau so fühlt im Männersport und die immer gern gestellte Frage, wie ich zum Pokern gekommen bin. Das geht sogar im Nachtgewand. Die Fernsehsender strahlen dann heute hoffentlich aus, dass man Pokern im Schlaf lernen kann. Na wenn das keine Message ist.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.katja-thater.de/images/1Mütze.jpg" alt="" width="374" height="374" /></p>
<p style="text-align: justify;">Schlaf hatte ich wahrlich wenig in den letzten Tagen, da Jan und ich am Freitag, direkt nach der Intellipoker Weihnachtsfeier, zum Nations Cup nach Bregenz gereist waren. Das Casino ist sehr einladend, das Poker-Management klasse und es gibt viele nette Gesichter die ich nur dort treffen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Unsere Mannschaft mit Kapitän Michi Keiner, meinem Schatzi und der Luckbox war gut aufgestellt sehr entspannt. In den Vorrunden hatten wir uns prima geschlagen und anständig Punkte gesammelt. Das System ist allerding so, dass die Unterschiede für das Finale nur marginal sind und eigentlich nichts zu bedeuten haben. Ob man nun mit 5800 Chips (schwächste Mannschaft) startet oder mit 7500 (stärkstes Team) macht im Endeffekt ein paar Blinds oder 1-2 kleine gewonnene Pötte aus. Viel wichtiger sind die Vorrunden um Informationen über die Gegner und deren Strategie zu sammeln. Ich mach´s mal kurz: Im Finale kriegt die Luckbox die Chips als Favorit rein und verliert gegen runner-runner. Da nützen selbst die besten Informationen nix.</p>
<p style="text-align: justify;">Schon als es zum Showdown kommt schauen Jan und ich uns an. Meine Augenbrauen gehen sorgevoll nach oben und mein Schatzi sagt noch zu mir: „Engel, das ist die Luckbox, nicht wir. 70/30 zu gewinnen schafft er locker.“ Wahrscheinlich hätte ich den Raum verlassen müssen um das Karma nicht zu gefährden. Allerdings war der Ausgang zu weit weg und der Dealer zu schnell. Er klatscht uns einfach ruck-zuck das Micro-Out um die Ohren und das wars.</p>
<p style="text-align: justify;">So ähnlich ging es mir beim Bregenz Main Event am Samstag. Bei 200/400 Blinds und einem über Avarage liegenden Stack werde ich zu Jan an den Tisch gemoved. Die Begrüßung ist gleich warnend, dass sich ständig 2 Spieler in den Haaren liegen und sich die Chips um die Ohren hauen. Einer davon ist Jan und der andere sein direkter Sitznachbar zur Rechten. Beide haben viele Jetons und ich Gott sei Dank Position. Ich entschließe mich einzumischen, wenn es an der Zeit ist. Die kam dann schneller als gedacht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich sitze mit meiner Lieblingshand 7-9 in Pik im BB, Jan im SB und der Spezi auf dem Button. Es gibt keine Action, der Button limpt ungewöhnlicher weise, Jan füllt den SB auf und ich checke. Zu dritt sehen wir in der Konstellation den Flop 5-6-8 rainbow. Jan checkt zu mir, ich wette einen Bet unter Pot-size, um dem Spezi eine Steilvorlage zu geben. Er antwortet plangemäß sofort mit einem 3-Bet auf 2.500. Jan wirft seine Karten in den Muck.  Ja, was mache ich jetzt in dieser Situation? Ich überlege noch mal genau die Umstände: Der Spezi ist aufgeheizt. Er kann/ will gegen mich speziell nicht passen. Dieses Phänomen ist mir ja bekannt. Ich habe aufgehört mich zu wundern mit was für Karten die Leute teilweise ihre Chips bei mir unterbringen müssen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich könnte jetzt noch mal was rausquetschen, indem ich endweder nur calle, dann den Turn bette oder check- raise oder jetzt normal re-raise und dann auf dem Turn vor vorne all-in gehe. Er wird sowieso bezahlen. Dann denke ich mir aber, was soll der Scheiß und die ganzen Umwege, er zahlt auch so, ich sehe es ihm ja an.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.katja-thater.de/images/1karma1.jpg" alt="" width="400" height="296" /></p>
<p style="text-align: justify;">Der Pot ist jetzt 3.700 und ich entschließe mich zur Abkürzung gleich mit 14.000 Chips oben rüberzugehen. Jetzt guckt er. Na ja, er handelt wie bestellt und callt mit 5-6 off. Immerhin hat er diesmal mehr als Highcard. Turn T, River 5. Jetzt guck ich.</p>
<p style="text-align: justify;">Lucky hat mir Nachhilfe in Karma angeboten. Step 1 (Gegner lesen) &amp; Step 2 (Gegner manipulieren) klappen vorzüglich. Für Step 3 (Showdown-Nuts-müssen-halten) muss ich noch mal einen Workshop besuchen. Jan schafft es in diesem Turnier den Bubble-Boy zu machen. Coinflip – what else.</p>
<p style="text-align: justify;">Turnier hin oder her, wir gehen lecker Essen und widmen uns dem eigentlichen Teil, dem Cashgame. Auf Sebastians Initiative hin machen wir einen 100/200 H.O.R.S.E. Tisch auf, der sofort Anklang findet. Die Besetzung muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Jens Voertmann (Bracelet im HORSE), Michi Keiner (Bracelet im Stud hi), Sebastian Ruthenberg (Bracelet im Stud hi/lo), Severin Walser (Finaltisch WSOP), Jan von Halle (Finaltische WSOP), Isaia Alessio (WSOP Finaltisch Stud hi/lo), Stefan Rapp (Sieger CAPT Velden), Andreas Krause (WSOP Stud hi/lo Runner-up) und ich hab auch noch ein Armbändchen in einer dieser Varianten anzubieten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Warteliste ist komischerweise leer.</p>
<p style="text-align: justify;">Morgen spiele ich EPT Prag Tag 1B. Mal sehen ob es sich lohnt das Nachthemd auszuziehen.</p>
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